Bergen op Zoom

Größere Abfallströme; weniger Container

Wegen der größeren Abfallströme hat Bergen op Zoom nach mehr Kapazität gesucht, ohne, neue Oberflur-Container platzieren zu müssen.

Es wird immer mehr Kunststoff gesammelt. Zu viel für die vorhandenen Oberflurcontainer und somit musste nach unterirdischen Lösungen gesucht werden. Die Presstation von Sidcon bot Abhilfe. Und mit Erfolg, denn inzwischen stehen bereits sieben Presstationen in Bergen op Zoom.

„Es war sofort klar, dass wir eine unterirdische Lösung wollten. Die Kapazität musste vergrößert werden, aber noch mehr sichtbare Container wollten wir nicht“, erklärt Herr Maarten Versluis, Politikberater der Gemeinde Bergen op Zoom. Sidcon sprang ins Auge, wegen des Track-Records bei anderen Gemeinden. „Wir haben Gutes im Markt über die Presstation gehört. Obwohl es damals, 2012, doch noch ein verhältnismäßig neues Produkt war, hatte es sich wohl schon erwiesen. Das war ein wichtiges Kriterium für uns. Die guten Erfahrungen waren wichtiger als der Preis. Der ist vielleicht etwas höher, aber das bringen wir wieder herein, weil eigentlich keine Wartung erforderlich ist und durch die große Kapazität natürlich viel weniger Leerungen erforderlich sind.“

„Aufgeräumter und sauberer“
Inzwischen, gut fünf Jahre später, schmücken sieben Presstations die Straßen von Bergen op Zoom. Die kleinen Recyclinghöfe liegen hauptsächlich in der Nähe von Supermärkten und/oder Einkaufszentren, wo sie intensiv genutzt werden. Die zusätzliche Kapazität, die die Presstation mit sich bringt, kommt also gerade recht. Herr Versluis weist auf ein Foto eines Wertstoffhofs in der alten Situation mit Oberflurcontainern hin. „Für eine Presstation hätten wir sonst zehn dieser großen, orangenen Oberflurcontainer gebraucht. Jetzt sieht es (wörtlich) aufgeräumter und sauberer aus, da wir uns vollständig (auch für die Nicht-Kunststoff-Container) für eine unterirdische Lösung entschieden haben.“

Mit Zugangskontrolle
Bergen op Zoom entschied sich beim Ankauf der ersten Presstation für einen breiten Einwurf, sodass 55-Liter-Säcke hineinpassen. Obwohl diese große Öffnung ausreichend sicher ist, haben wir uns dazu entschlossen, die Latte noch etwas höher zu legen und mit Zugangskontrolle arbeiten. Einwohner können die Container also nur mit einer Karte öffnen. Daran mussten sich die Einwohner sicherlich erst gewöhnen, oder nicht? Herr Versluis gibt es zu, aber gibt auch an, dass dies nie für Probleme gesorgt hat. „Die Leute mussten sich vor allem an die Tatsache gewöhnen, dass es nur eine Karte pro Haushalt gibt. Wenn der eine weg ist und die Karte bei sich trägt, dann kann der andere also keinen Abfall in der Presstation entsorgen. Aber inzwischen wissen die Leute genau wie es geht und sind die Vorteile überdeutlich. Allein schon die Tatsache, dass viel weniger Abfälle um die Container herumliegen, ist ein riesiger Pluspunkt.“
Herr Versluis hat einen deutlichen Rat für andere Gemeinden: „Entscheiden Sie sich immer für Unterflurpresscontainer. Sie sparen Platz, verringern die zusätzliche Platzierung von Containern erheblich und die Presstation braucht viel weniger häufig entleert zu werden. Wir sind sehr zufrieden“.

 

Ondergrondse vuilcontainer Bergen op Zoom

Teil: