Gemeinde Leiden: Bis zu sechs Mal mehr Abfall

14 Unterflurpresscontainer

Im Moment stehen in Leiden vierzehn Unterflur-Presscontainer: Dreizehn zur Sammlung von Kunststoff und einer für Restabfall. Im Laufe von 2016 werden noch zwei weitere Unterflurpresscontainer platziert.

Leiden hat zirka 117.000 Einwohner. Nahezu jeder wohnt in stark bis sehr stark urbanen geprägten Gebiet. Wir haben die Abfallpolitik und die Rolle von Unterflurpresscontainern mit Herrn Ralph Veelenturf, Verwalter Abfallsammlung und Reinigung, besprochen.

Wie schaut es mit der Abfalltrennung in der Gemeinde Leiden aus?

„Wir versuchen, unsere Einwohner so viel wie möglich zusensibilisieren, ihre Abfälle zu trennen. Deshalb haben wir auch mit der Sammlung von Kunststoffabfällen angefangen. Wir haben uns nicht für Müllabfuhr von Haus zu Haus entschieden, denn dafür ist eine städtische Gemeinde wie Leiden nicht so geeignet. Anstatt dessen können Einwohner ihre getrennten Abfälle bei einer der fünfzehn zentralen Sammelstellen entsorgen.

„Wir haben bemerkt, dass unsere Einwohner ihre Abfälle immer besser trennen“.

 

Werden diese Sammelstellen auch gut frequentiert werden?

„Sehr sicher. Wir haben bemerkt, dass unsere Einwohner ihre Abfälle immer besser trennen. Eine gute Nachricht also, aber dadurch waren die Abfallcontainer an den zentralen Sammelstellen schneller voll. Folge dessen war, dass wir die Zahl der Entsorgungsfahrten erheblich erhöhen mussten. Keine ideale Situation, sodass wir uns auf die Suche nach einer anderen Lösung gemacht haben.“

Haben Sie zusätzliche Container platziert?

„Das klinkt wie die logischste Lösung, aber auch das war keine Option. In der dicht besiedelten Innenstadt von Leiden ist kaum Platz für zusätzliche Container. Außerdem ist die Platzierung eines Containers sowieso eine aufwendige Unternehmung. In unserer Suche nach einer Alternative stießen wir letztendlich auf den Unterflurcontainer mit Presssystem.“

Herr Ralph Veelenturf,
Verwalter Abfallsammlung und Reinigung der Gemeinde Leiden

„Das System ist robust und auch der Service ist ausgezeichnet“

Dies hat sich wohl als eine gute Lösung erwiesen?

„Ja, die Testphase mit dem ersten Unterflurpresscontainer verlief zu aller Zufriedenheit. Plötzlich konnten wir bis gut sechs Mal mehr Abfall in einem Container entsorgen. Ein großer Vorteil der Presscontainer von Sidcon ist, dass wir ihn in unser vorhandenes Containersystem integrieren konnten. Dadurch wurde der ästhetische Wert des Stadtsbildes nicht beeinträchtigt. Auch das war für uns eine wichtige Voraussetzung.“

Sind Sie nach wie vor zufrieden mit den Presscontainern?

„Wir haben mit zwei Presscontainern angefangen, aber das wird sich in Kürze ändern. Im Moment werden nämlich noch mal fünfzehn Container platziert. Ein erhebliche Investition, aber für uns war es logisch, die Zusammenarbeit mit Sidcon zu erweitern: Das System ist robust und auch der Service ist ausgezeichnet. Wenn wir uns melden, ist innerhalb von einer Stunde ein Mechaniker vor Ort. Kurzum: Eine ausgezeichnete Entwicklung!“

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